Erklärt (10): Onleihe

Neben dem „klassischen“ Medienangebot ist in der Stadtbibliothek Springe die Ausleihe von „E-Medien“ möglich. Also E-Books, E-Papers, E-Audios und E-Videos. Dieser Bestand wird kontinuierlich erweitert und umfasst aktuell rund 22.000 Titel. Dazu haben wir uns einem Verbund angeschlossen, nämlich „NBib24 – Niedersächsische Bibliothek 24 Stunden online“.

Die Recherche nach E-Books erfolgt ganz einfach über unseren Webkatalog oder über die Suchmöglichkeiten des genannten Verbundes.

Sie müssen, um die Onleihe zu nutzen, lediglich über einen gültigen Bibliotheksausweis verfügen und einen E-Book-Reader besitzen. Oder ein Smartphone, Tablet, Laptop.

Hilfestellung rund um die Onleihe gibt Ihnen der umfassende Hilfebereich auf der Verbundseite. Egal ob es um die Ausleihkonditionen geht, welche Geräte für welches Medium empfehlenswert ist oder die für die Nutzung der E-Medien erforderliche Adobe-ID.

Zögern Sie auch bitte nicht, sich mit Fragen an uns zu wenden!

 

 

Erklärt (9): Ausleihe

So melden Sie sich an:

Die Ausleihe von Medien setzt einen gültigen Leseausweis voraus.

Diesen erhalten Sie, in dem Sie persönlich bei uns vorbeikommen. Bringen Sie dazu einen gültigen Personalausweis mit, alternativ ihren Reisepass oder ihren Führerschein. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren benötigen wir die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten. Wir erheben eine jährliche Gebühr. Bitte sagen Sie uns, wenn sich Ihre Adresse ändert.

Nach der Anmeldung erhalten Sie unmittelbar ihren Leseausweis und können alle Medien kostenlos ausleihen. Und vieles mehr…

Wie können Sie Medien ausleihen?

Sie haben in der Bibliothek zum Beispiel Bücher oder Filme gefunden und möchten sie mit nach Hause nehmen? So geht’s:

Gehen Sie mit ihrem Bibliotheksausweis zur Verbuchungstheke, dort werden der Barcode auf ihrem Ausweis sowie die Barcodes aller Medien, die sie entleihen möchten gescannt. Sie erhalten einen Ausleihbeleg, auf dem sie alle notwendigen Information (Rückgabedatum usw.) finden.

Wie lang können Sie Medien ausleihen?

Die aktuellen Leihfristen finden Sie hier.

Wie können Sie Medien verlängern?

Die Zeit hat nicht gereicht und Sie möchten ein Medium länger behalten? Dazu gibt es in unserer „Erklärt“-Reihe den Beitrag „Verlängerung„.

Wo müssen Sie Ihre ausgeliehenen Medien zurück geben?

Zur Rückgabe einfach auf die Verbuchungstheke legen, die Medien werden dann ausgebucht.

Wie können Sie ein Medium vormerken?

Sie suchen ein bestimmtes Medium. Dieses ist aktuell ausgeliehen. Dann können Sie das Medium reservieren, wir sagen dazu vormerken. So geht’s: Sagen Sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern welches Medium Sie vormerken möchten oder über unsere Webseite (hier geht es zu Ihrem Konto).

Was passiert, wenn Sie Medien zu spät zurück geben?

Das ist nicht schlimm und kann passieren! Aber es fallen Gebühren an. Wir empfehlen daher rechtzeitige Verlängerung!

Erklärt (8): Buchtechnik

Was für eine Technik? Na, eigentlich wäre „technische Buchbearbeitung“ der korrekte Ausdruck. Und natürlich werden nicht nur Bücher entsprechend bearbeitet.

Die technische Bearbeitung erfolgt in der Regel in der Einbandstelle bzw. der Abteilung das für diesen Vorgang zuständig ist. Die Bearbeitung erfolgt zwar meist, aber nicht zwangsläufig zum Ende des Geschäftsgangs. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn Vorgänge, die im allgemeinen zur technischen Bearbei­tung zählen, bereits mit dem Erwerb des Mediums eingekauft wurden, also außerhalb der Bibliothek vom Lieferanten gegen Bezahlung geleistet wurden.
Die Medien werden mit einem Bibliotheksstempel als Eigentumsvermerk versehen. Dies erfolgt nich unbedingt bei der technischen Bearbeitung, sondern meist bei Eingang des Buches in der Bibliothek, so dass dieses bereits als Eigentum der Bibliothek gekennzeichnet ist. Die Anbringung des Stempels erfolgt immer an ein- und derselben Stelle.
Im ersten Schritt werden Bücher foliiert, d.h. die Bü­cher werden mit einer Spezialfolie eingeschlagen, um sie so haltbarer zu ma­chen und vor starker Nutzung etwas zu schützen. Viele Bücher werden auch bereits mit bibliotheksgerechtem Einband gekauft, die Folie ist hier bereits aufgebracht, häufig kommt noch eine sogenannte Sonderbindung hinzu, inbesondere bei Taschenbüchern. Die Foliierung erfolgt meist nur für Bücher, seltener für andere Medien. Eine spe­zielle Bearbeitung beispielsweise bei Spielen ist aber durchaus üblich, um die Kartons, in denen die Spiele aufbewahrt werden, vor Verschleiß zu schützen. In den Bereich der technischen Medienbearbeitung fallen daher auch Arbei­ten, die medienspezifisch notwendig sind. Abhängig von der Verfahrensweise können dazugehören: Kopieren der Spielanleitung bei Spielen, Kopieren der Originalcover von CDs, CD-ROMs oder DVDs, Herstellen eines Stellvertre­ters für die Verbuchung von Medien, die an der Theke untergebracht sind, u.a.
In diesen Zusammenhang gehören auch die Tätigkeiten, die mit der An­bringung von Beilagen verbunden sind, die entweder fest in das Medium inte­griert werden oder erst bei Nutzung oder Ausleihe gesondert dazugetan wor­den. Dies betrifft vor allem lose Karten, Lösungshefte, CDs oder CD-ROMs als Anschauungs- oder Begleitmaterial. Zwischen dem Medium und seinen Beilagen muss eine eindeutige Verknüpfung erfolgen, meist durch die Medi­en- und Verbuchungsnummer, und der differenzierte Hinweis, dass das Aus­leihmedium aus mehreren, zusammengehörigen Teilen besteht.

Für fast jedes Medium wird ein Rückenschild (Signaturschild) angefertig und aufgeklebt. Es trägt die festgelegte Notation sowie in Öffentlichen Bibliotheken die ersten 3-5 Buchstaben der alphabetischen Ansetzung. Bei Bedarf werden noch Stoffkreiskennzeichen bzw. solche zum Präsenzbestand angebracht. Bei Titeln aus dem Nahbereich (Schöne Literatur etc.) wird zusätzlich ein Interessenkreisaufkleber aufgeklebt. Signaturschilder werden zusätzlich mit Klebefolie überklebt. Zusatzaufkleber können erforderlich sein für die Anbringung von Altersfreigaben oder für die Kennzeichnung von besonderen Aktionen oder Beständen, so u.a. für Kinderbücher, die zum Antolin-Bestand gehören. Zur Herstellung von Signaturschildern wird häufig entweder ein entsprechender Teil der Bibliothekssoftware verwendet oder ein spezielles PC-Pro­gramm, das die Schilder in standardisierter Struktur (Anzahl der Zeilen, maximale Zeichenanzahl auf 1 Zeile u.a.) in festgelegter Anzahl ausdruckt. Zuweilen werden unterschiedliche Farben zur Kennzeichnung von Bestandsbereichen eingesetzt.

In der Einbandstelle bzw. der buchtechnischen Abteilung geschieht meistens auch die Vorbereitung des Mediums auf die Ausleihverbuchung. Die Arbeiten sind abhängig von dem in der Bibliothek benutzten Verbuchungsverfahren. Bei den meisten EDV-Verfahren ist nur noch der Bearbeitungsstatus zu än­dern, so dass nach erfolgter medientechnischer Bearbeitung das Medium zu entleihen ist. Somit steht auch der Datensatz im Katalog sichtbar zur Verfügung.

[Quelle: Böttger, Klaus-Peter: Basiskenntnis Bibliothek. – 5., neubearb. u. erw. Aufl. – Bad Honnef: Bock+Herchen, 2011. – S. 118 ff.]