Warum Sie gewisse Titel nicht als E-Book bei uns finden werden

Bibliotheken können E-Books nicht wie gedruckte Bücher im Buchhandel zum Endkundenpreis kaufen. Stattdessen erwerben Bibliotheken bei den Verlagen Nutzungsrechte (Lizenzen) zum Verleih der E-Books. Die Verlage können dabei (anders als bei gedruckten Werken) frei entscheiden, ob überhaupt und zu welchen Lizenz-Bedingungen sie den Bibliotheken E-Books anbieten, und sie tun dies nicht einheitlich. Dies hat zur Folge, dass Öffentliche Bibliotheken etliche veröffentlichte E-Books gar nicht zur Ausleihe erwerben können oder für unattraktive Lizenzmodelle überhöhte Preise zahlen sollen.

So gibt es derzeit Lizenzmodelle auf dem Markt, die nur ein zeitliches Nutzungsrecht oder eine begrenzte Anzahl von Ausleihen erlauben. Einige Verlage kombinieren sogar die zeitliche und die serielle Begrenzung bei höheren Einkaufspreisen. Diese Lizenzmodelle erzeugen unangemessene Wartezeiten bei einer Vormerkung, weil die Nutzungsrechte eine Abwicklung der Ausleihen nur zeitlich nacheinander gestatten. Wir bedauern diese Wartezeiten, können sie aber nicht verhindern.

Wir möchten, dass unsere Nutzerinnen und Nutzer zeitaktuelle Titel mit angemessener Wartezeit ausleihen können. Daher entscheiden wir im Einzelfall, ob das zur Verfügung stehende Lizenzmodell unseren Ansprüchen genügt. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass wir Titel gar nicht oder nur sehr begrenzt anbieten werden. Wir können auch nicht beeinflussen, dass stark nachgefragte Titel nicht immer vorgemerkt werden können.

Krimilesung: „WattenBrand“ – Mord zwischen den Meeren

Eine Brandserie hält Nordfriesland in Atem: In unregelmäßigen Abständen brennen Scheunen und Bauernhöfe – Kripo und das LKA Schleswig-Holstein stehen vor einem Rätsel. Als im Feuer eines leer stehenden Friesenhofes auf Sylt ein Mann ums Leben kommt, bekommen die Anschläge eine dramatische Tragweite.
Wie Kommissarin Wiebke Ulbricht und ihr Kollege Jan Petersen herausfinden, handelt es sich bei dem Toten um den Immobilienkaufmann Frerk Lürsen, der für seine rauen Geschäftsmethoden in der Region bekannt war. Somit hatte Lürsen sicherlich nicht nur Freunde – der Umstand, dass er für das Großprojekt „Viva Mare“ der Hauptinvestor war, gibt noch mehr Zündstoff für Spekulationen: Es war geplant, eine Stadt im Wasser entstehen zu lassen…

14. September 2017, 19.00, Eintritt: 7,50 Euro. Karten im Vorverkauf bereits erhältlich.